Spiel der zweiten SG- Mannschaft fällt aus

Aufgrund der aktuellen Coronalage und der damit verbundenen Einstufung zum Risikogebiet des Landkreises Böblingen (über 50 Fälle pro 100 000 Einwohner) hat der TV Spaichingen eine Spielverlegung beantragt. Diesem wurde vom HVW selbstverständlich stattgegeben. Eine Nachholetermin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Wir bitten, dies zu beachten.

Die SG H2Ku Herrenberg

SGH2Ku 3 müht sich zum ersten Saisonsieg

Die dritte Mannschaft der SG H2Ku Herrenberg hat nach einer herben Niederlage zum Saisonstart in Tübingen ihr erstes Heimspiel in der Bezirksklasse gegen die SKV Rutesheim unnötig knapp mit 25:24 gewonnen.

Dabei starteten die Jungs aus Herrenberg richtig gut in die Partie. Aus einer stabilen Abwehr heraus gelangen einige schnelle Angriffe sowie Tempogegenstöße, was sich auch auf der Anzeigentafel bemerkbar machte. Über 3:1 setzte man sich bis zur 9. Minute auf 7:3 ab. Auch die Torhüterleistung in Verbund mit einem gut stehenden Abwehrverbund trug zu diesem Zwischenstand bei.

Nach 13 gespielten Minuten sah sich der Rutesheimer Trainer Stefan Kugel dann zu seiner ersten Time-Out beim Stand von 12:7 gezwungen. Diese zeigte dann auch Wirkung. Die Rutesheimer Truppe stand nun deutlich sicherer und schaffte es ihrerseits, auch durch Unterstützung einiger einfacher technischer Fehler der Herrenberger, Tempogegenstöße zu laufen. So ging es letztendlich mit einem 16:13 für die „H2Kumpels“ in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit pendelte sich das Ergebnis bei stets drei, vier Toren Vorsprung für die Gäutruppe ein, ehe man den Gegner durch hektische Angriffe und verfrühte Abschlüsse ohne Vorbereitung dazu eingeladen hat, den Zwischenstand wieder knapp zu gestalten. Ab der 50. Minute war der Vorsprung dahin und die Rutesheimer kamen bis auf ein Tor ran. Allerdings gelang es der nun starken und kämpfenden SKV aus Rutesheim abgesehen vom 1:1 zu keinem Zeitpunkt, auf Unentschieden zu stellen. So endete das Spiel aus Sicht der Heimmannschaft unnötig knapp mit 25:24, wobei zu sagen ist, dass die Jungs aus Rutesheim nie aufgesteckt haben.

Weiter geht’s für die Männer 3 erst am 14.11.2020 gegen die TSG Reutlingen, die mit 0:4 Punkten schlecht in die Saison gestartet sind und deshalb wohl hochmotiviert in’s Spiel gehen werden.

Maxi Schöllkopf

In allen Belangen überlegen

SG H2Ku besiegt nach einer starken Vorstellung die favorisierte TSG Söflingen in eigener Halle mit 34:28

Da staunten auch die Zuschauer nicht schlecht. Die SG H2Ku Herrenberg beherrschte in ihrem zweiten Heimspiel der Saison die TSG Söflingen fast nach Belieben und ging am Ende mit einem jederzeit verdienten 34:28 (17:13) vom Parkett. Ein Spaziergang gegen den Favoriten war es über die sechzig Minuten aber trotzdem nicht.

Gewiss, es waren hochzufriedene Spieler, die sich bei den – noch – zugelassenen 180 Zuschauern nach Spielschluss für die zuvor erhaltene Unterstützung bedankten. Allerdings waren in den Gesichtern auch deutliche Spuren der Erschöpfung zu erkennen. Denn so einfach, wie es das Ergebnis und der Spielverlauf vermuten lassen, war das Spiel dann doch nicht. „Wir hatten auf jede Aktion des Gegners die richtige Antwort“, nannte Trainer Fabian Gerstlauer nach der intensiven Partie einen der Gründe. Und was ihn am meisten freute: „Wie schon in der Vorwoche haben wir über die komplette Spielzeit konstant gut agiert“.

Überzeugte erneut – Nicolas Rhotert / Foto: P. Gebhardr

Ein Urteil, das sein Trainerkollege auf der anderen Seite nur zu gern auch über seine Mannschafft gefällt hätte. „Wir haben zu keiner Zeit unsere Vorgaben umsetzen können“, musste ein frustrierter Steffen Klett auf der anschließenden Pressekonferenz einräumen. Dabei sprachen die Vorzeichen eigentlich noch vor dem Spiel für die Gäste aus Ulm.

Nach den zwei unglücklichen Niederlagen aus den Vorjahren in der Markweghalle wollten die Gäste den Bock nun umstoßen. Mit einem breiten und vor allem gut besetzten Kader trat die TSG an und nutzte diesen vermeintlichen Vorteil auch weidlich. Dies aber vor allem deshalb, weil keine der Formationen, die Steffen Klett aufs Parkett schickte, ein wirksames Mittel gegen die Gastgeber fand. Und dies bereits ab der ersten Minute.

Das erste Mittel der Wahl gegen die Söflinger Offensive war erst einmal, deren Spielmacher und Neuzugang Aaron Mayer nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dank der aufmerksamen, aber auch aufwendig agierenden Abwehr von H2Ku gelang dies hervorragend. Und auch wenn Mayers Klasse des Öfteren aufblitzte, seinen Stempel konnte er dem Spiel nicht aufdrücken. Auch deshalb, weil seine Zuspiele von den Mitspielern selten effektiv verwertet wurden. Denn mit Nicolas Rhotert stand ein Torwart zwischen den Pfosten, der sich wieder einmal mit einer sehr guten Leistung vorstellte.

Was in der Defensive begann, führte sich dann auch in der Offensive fort. Besonders Sandro Münch und Frederik Todt bekamen nach Spielschluss vom Coach noch ein extra Lob für ihre „optimale Spielsteuerung“ gegen die extrem offensive Gästeabwehr. Dass die beiden Rückraumakteure gemeinsam mit einem ebenfalls überzeugenden Urs Bonhage zusammen auf stolze 16 Treffer kamen, war da fast schon keine Überraschung mehr.

Etwas überraschend war vielleicht, dass die gesamte Mannschaft wie schon am letzten Samstag in Steißlingen keine Schwächephase erkennen ließ. War nach der ersten Hälfte, in der sich die SG H2Ku stetig zum 17:13 bis zum Pausenpfiff absetzen konnte, die Befürchtung noch vorhanden gewesen, dem Kräfteaufwand irgendwann auch Tribut zollen zu müssen, zerstreute sich dies relativ schnell.

Sieben Mal fehlerfrei vom Strafwurfpunkt – Marvin Seeger / Foto: P. Gebhardt

Sieben Minuten waren in Halbzeit zwei gerade einmal gespielt, als Gästecoach Klett bereits erneut zur Auszeit bat. Alexander Zürns Treffer zum 21:15 war hier bereits eine kleine Vorentscheidung. Zürn selbst konnte wie auch sein Pendant auf der anderen Außenbahn, Mavin Seeger, erneut überzeugen. Auch dadurch war es den Söflingern nicht möglich, sich lediglich auf den starken Rückraum der Hausherren zu konzentrieren. Da die Defensive andererseits noch immer kaum Lücken zuließ, mussten die Gäste auch weiterhin viel improvisieren. Ob Bastian Klett, Lukas Francik oder eben Aaron Mayer, die SG- Abwehr blieb meist Sieger gegen die Ideen der Spielmacher der Gäste. Erst nach dem fast schon beängstigenden 28:19 in der 48. Minute konnte sich der Rückraum der TSG Söflingen etwas besser in Szene setzen. Um noch an einem Erfolg der Gastgeber rütteln zu können, reichte dies freilich nicht.

Nach dem überzeugenden Sieg relativierte Fabian Gerstlauer aber gleich ein wenig dieses Ergebnis: „Wir können natürlich nicht immer auf diesem hohen Niveau spielen. Aber die Entwicklung der Mannschaft stimmt mich sehr zufrieden“.

Am kommenden Sonntag geht es nun für die SG H2Ku Herrenberg zum traditionell schweren Auswärtsspiel bei der SG Köndringen/Teningen, die an diesem Wochenende eine unfreiwillige Corona-Pause einlegen musste.

SG H2Ku Herrenberg: Rhotert, Rinderknecht (beide Tor), Seeger 9/davon 6 Siebenmeter, Bröhl 1, Schopp 1, Todt 5, F. Böhm 2, Bonhage 5, Zürn 5, Lämmle, Münch 6

Den Schwung vom ersten Sieg mitnehmen

SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag gegen die TSG Söflingen vor einer schweren Heimaufgabe

Nach dem ersten Saisonsieg vom vergangenen Wochenende gehen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag ab 20 Uhr (Markweghalle Herrenberg) selbstbewusst ins Heimspiel gegen die TSG Söflingen. Der Vorjahresvierte ist ebenso wie der Gäu-Club mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet.

Erwartungsgemäß verliefen die letzten Trainingseinheiten beim H2Ku-Team etwas anders als die Tage nach der bitteren Auftaktniederlage gegen Neuenbürg eine Woche zuvor. „Natürlich ist die Stimmung nach Siegen auch im Training spürbar besser“, gibt Coach Gerstlauer gerne zu. Mit dem Sieg beim TuS Steißlingen (31:28) tankte seine Mannschaft nicht nur das nötige Selbstvertrauen für den Samstag, sondern erhielt auch die Gewissheit zurück, in schwierigen Momenten zu bestehen.

Alexander Zürn

Diese beiden Komponenten könnten auch gegen die TSG Söflingen von entscheidender Bedeutung werden. Mit den Ulmern stellt sich ein äußerst hoch gehandeltes Team am Fuße der Stiftskirche vor. Zwar gelang auch in der abgebrochenen Spielzeit nicht der ganz große Wurf, sprich der Drittligaaufstieg. Der Trend der Söflinger zeigt aber in der jüngeren Vergangenheit mit den Plätzen 9, 7 und 4 in den letzten Spielzeiten klar nach oben. Da ist der Wunsch nach mehr natürlich groß. Dementsprechend trieben die Verantwortlichen die Kaderplanungen voran. Als echten Coup darf man dabei getrost die Verpflichtung von Aaron Mayer bezeichnen. Der Spielmacher kam von der MTG Wangen und gilt bei vielen als bester Spielmacher Württembergs. Bisher hatte Mayer stets alle Angebote von Dritt- und wohl auch Zweitligisten abgelehnt.

Für Fabian Gerstlauer ist der 24- jährige Neuzugang aber nur ein Teil eines Gesamtpuzzles. Erstmals in dieser Saison wird er sich mit seiner Mannschaft mit einer extrem offensiven Deckung auseinandersetzen müssen. „Viele Teams spielen offensiv in der Abwehr, allerdings meist aus dem 6:0- Verbund. Söflingen praktiziert aber eher die 3:2:1- Variante. Lukas Francik spielt dann auf der Spitze extrem weit vorgezogen“, erläutert Gerstlauer. Hinter der Abwehr wurde vor der Saison das Torhütergespann komplett getauscht. Ondrej Zavazal vom tschechischen Erstligisten Dukla Prag und Marco Azevedo Marques bilden das neue Gespann zwischen den Pfosten. Vor allem bei Letzterem dürften die heimischen Fans aufhorchen, war doch „Aze“ von 2014-2017 in Diensten der SG H2Ku Herrenberg.

Das Rezept, mit dem die Gastgeber den Söflingern gegenübertreten, verrät der Coach im Vorfeld natürlich nicht. Es dürfte aber trotzdem kein großes Geheimnis sein, wie man eine offensive Deckung bespielt. Es wird unter anderem auf die Spieler ankommen, die im direkten Zweikampf ihre Stärken haben. Der Aufsteiger TSV Schmiden hat es in der Vorwoche zumindest eine Halbzeit lang vorgemacht, war am Ende aber chancenlos.

Finn Böhm

Fabian Gerstlauer hofft natürlich, dass sein Team den Widerstand mehr als nur eine Halbzeit an den Tag legt. Die Partie in Steißlingen hatte ihm zuletzt wichtige Erkenntnisse gebracht. Auch, dass seine Jungs über sechzig Minuten konstant ihre Leistung aufs Parkett bringen können. Gegen einen stärkeren Gegner, den die TSG Söflingen zweifellos darstellt, wird dies auch ein absolutes Muss.

Im Kader hat sich im Vergleich zur Vorwoche noch nichts Neues ergeben. Die einzige fragliche Personalie Janne Böhm dürfte nach Lage der Dinge noch immer nicht zum Einsatz kommen. Hier ist die Wundheilung nach seiner Schleimbeutel-OP noch nicht komplett abgeschlossen. Für Fabian Gerstlauer ist trotzdem klar, dass gegen Söflingen der Schwung aus dem letzten Sieg als Grundlage für einen weiteren Erfolg dienen soll. „Wir haben ein Heimspiel“, nimmt der Herrenberger Übungsleiter auch die eigenen Zuschauer mit ins Boot. Apropos Fanunterstützung: Durch die Corona-Lage im Landkreis Esslingen wurde dort mit dem Spiel Neuhausen/Filder gegen Weinsberg erstmals in der Oberliga eine Partie ohne Zuschauer ausgetragen. „Auch wenn wir toll unterstützt wurden, auf solche Szenarien haben wir keinen Einfluss“, lässt Gerstlauer erkennen, sich auf das sportlich Wesentliche zu konzentrieren, sollte dieses Szenario auch in der Markweghalle einmal eintreten.

In hitziger Atmosphäre kühlen Kopf bewahrt

SG H2Ku siegt nach einer starken Leistung beim TuS Steißlingen verdient mit 31:28

Am zweiten Spieltag der Oberliga Baden-Württemberg gelang der SG H2Ku Herrenberg mit dem 31:28 (17:14) beim TuS Steißlingen der erste Saisonsieg. Vor allem in der zweiten Hälfte legte das Gäu-Team jene Coolness an den Tag, die sie noch vor Wochenfrist bei der Heimniederlage gegen den HC Neuenbürg so schmerzlich vermissen ließ. Der Rückraum der Gäste ragte beim Duell gegen den Aufsteiger noch einmal heraus.

Eintrittskarten sind in der heutigen Zeit der Zuschauerbeschränkungen ein rares Gut. Etwa zehn Anhänger der SG H2Ku hatten sich trotzdem um den Zutritt zur Sporthalle Mindlestal bemüht. Erfolgreich. Ebenso erfolgreich verließen nach der Partie die Spieler des Herrenberger Oberligisten die Heimstätte des TuS Steißlingen. Zuvor war es aber ein hartes Stück Arbeit gewesen, die zwei eminent wichtigen Punkte unter Dach und Fach zu bringen.

„Jeder wusste im Vorfeld, um was es geht“. Fabian Gerstlauers Worte zielten dabei auf die bittere Heimniederlage zum Auftakt gegen den HC Neuenbürg ab. Trainer und Mannschaft wollten mit aller Macht verhindern, mit zwei Niederlagen in die noch junge Spielzeit zu starten. Eine gute Nachricht gab es indes schon vor der Partie: Mit Urs Bonhage kehrte ein wichtiger Spieler nach seiner Erkältung ins Team zurück. Wie wichtig dies sein sollte, stellte sich später im Spiel eindrucksvoll heraus.

Urs Bonhage war gestern nicht zu stoppen / Foto: P. Gebhardt

Hochkonzentriert startete der Gast aus Herrenberg in die Partie. Die Abwehr erwies sich als das erhoffte Bollwerk, Nicolas Rhotert im Tor entschärfte gleich mehrere Würfe. Und vorne? Es glich, so kann man es schon vorwegnehmen, einer Explosion, was der Rückraum um Sandro Münch, Urs Bonhage und Frederik Todt über sechzig Minuten auf das Parkett der Steißlinger Sporthalle brachte. Mit Bonhage allein war die Steißlinger Abwehr schon komplett überfordert. Der Linkshänder ging immer wieder wie ein heißes Messer durch die Butter. Tor oder Strafwurf war fast jedes Mal die Konsequenz. Selbst zur Überraschung seines Trainers hielt der Halbrechte nach seiner Krankheit unter der Woche fast das komplette Spiel durch. Auf der Mitte brachte der quirlige Todt seine Vorzüge voll zum Tragen. Er und Sandro Münch waren für die Spielgestaltung zuständig und taten dies optimal. Münch selbst war einmal mehr torgefährlich aus jeder Lage. Aber nicht nur das: „Vor allem die Spielsteuerung von Sandro hat mir heute sehr gut gefallen“, so ein zufriedener Fabian Gerstlauer. Am Ende des Tages kam das Trio auf insgesamt zwanzig Treffer.

Als zwanzig Minuten gespielt waren, schien mit dem 13:7 schon eine Vorentscheidung gefallen. Der Aufsteiger hingegen, immerhin mit der Empfehlung von 21 Spielen ohne Punktspielniederlage angetreten, raffte sich vor der Pause noch einmal auf. Über ein 11:14 verkürzte Steißlingen bis eine Minute vor der Pause auf 14:16. Ein Tor von – natürlich – Urs Bonhage beruhigte die mitgereisten Fans dann wieder etwas. „Mir war klar, dass wir in solche Phasen kommen werden. Bange vor einem Rückfall war mir trotzdem nicht“, so Fabian Gerstlauer nach dem Spielende. Und das, obwohl wieder ein Abwehrspieler für den Innenblock vorzeitig ausfiel. Diesmal traf es aber Finn Böhm mit einer roten Karte fünf Minuten vor der Pause.

Die zweite Halbzeit sollte der SG H2Ku noch einmal alles abverlangen, körperlich und mental. Zunächst einmal mussten sich die Angreifer der Gäste mit einem alten Bekannten auseinandersetzen. Denn Torhüter Marvin Heinz kam nun für Steißlingen ins Spiel und brachte seine ehemaligen Mitspieler ins Schwitzen. Mehrere Paraden und zwei vereitelte Strafwürfe ließen die Hoffnung noch einmal beim TuS aufkeimen. Da der Aufsteiger allerdings selbst immer wieder über eigene Fehler stolperte, gelang die Wende nicht. Doch es gab auch noch einen anderen Grund. „Wir haben immer wieder die richtigen Lösungen gefunden“, konnte Coach Gerstlauer mit Genugtuung feststellen. Vor allem die nun etwas härtere Gangart der Gastgeber, die in einer jetzt hitzigen Partie unter anderem mit verschiedenen Deckungsvarianten ihre letzte Chance suchten, konterte H2Ku mit überlegten Aktionen.

Volle Unterstützung über sechzig Minuten für unser Team / Foto: P. Gebhardt

Spätestens beim 29:23 sieben Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden, der Rest bis zum 31:28 war lediglich Ergebniskosmetik. Fabian Gerstlauer lobte später vor allem die Konstanz der Abwehr über die komplette Spielzeit. Und natürlich freute er sich auch über die gesamte Mannschaftsleistung – trotz der Explosion im Rückraum. Mit der TSG Söflingen wartet am Samstag nun ein ganz dicker Brocken auf die SG H2Ku.

Dünner Kader will dickes Ausrufezeichen setzen

SG H2Ku tritt am Samstag erneut ersatzgeschwächt beim TuS Steißlingen zum zweiten Saisonspiel an

Wenn die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag den Bus in Richtung Steißlingen besteigen, dürfte trotz aller Abstandsregeln viel Platz zur Verfügung stehen. Beim Spiel gegen den Aufsteiger TuS Steißlingen (20 Uhr, Sporthalle Mindlestal) wird Trainer Fabian Gerstlauer erneut auf mehrere Akteure verzichten müssen. An der Zielstellung Sieg wird aber trotzdem nicht gerüttelt.

Über fast vierzig Minuten bot die SG H2Ku am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den HC Neuenbürg eine überzeugende Leistung – eine Halbzeit lang wurde der Gegner mit dem 15:7 sogar an die Wand gespielt. Was letztlich zur Niederlage (26:27) führte, wurde intern in der Trainingswoche im Mannschaftskreis aufgearbeitet. „Unter dem Strich habe ich der Mannschaft klargemacht, dass wir nur ein Spiel verloren haben“. Was Coach Gerstlauer damit meint: „Es gibt noch genügend Möglichkeiten zum Punkten. Wichtig ist, die vielen guten Ansätze mitzunehmen und aus den Fehlern der Schlussphase zu lernen“. Klingt erstmal einfach, wird es aber beileibe nicht werden. Denn eines der Gründe für die Auftaktpleite liegt auch in der Quantität des Herrenberger Kaders begründet. „Natürlich waren wir spätestens mit der roten Karte für Max Bröhl leichter auszurechnen. Zudem fehlten von fünf etatmäßigen Spielern für den Innenblock in der Abwehr am Ende gleich drei Akteure“. In der Tat blieb mit Finn Böhm und Leander Lämmle nur ein Duo, dazu noch ein sehr junges, für die Crunchtime übrig.

Fabian Gerstlauer will mit seinem Team in Steißlingen punkten / Foto: P. Gebhardt (Archiv)

Für den Samstag ist erneut davon auszugehen, dass sich nicht allzu viel an der personellen Situation ändern wird. Urs Bonhage war bis Mitte der Woche noch immer nicht fit nach seiner Erkältung. Sascha Marquardt fehlt ohnehin noch einige Zeit, ebenso wie Christian Rau. Janne Böhm steht zwar kurz vor der Rückkehr ins Team, aber auch hier wird nach der Knieoperation kein Risiko eingegangen. Lediglich für Niko Schnitzler stehen die Chancen etwas besser, am Samstag wieder mit eingreifen zu können.

Trotz dieser negativen Vorzeichen will die SG H2Ku Herrenberg im Hegau unbedingt die ersten Punkte eintüten. „Wir fahren nach Steißlingen, um zu gewinnen“. Die Worte von Trainer Fabian Gerstlauer lassen in dieser Deutlichkeit keine Fragen offen. Der Gegner dürfte natürlich erhebliche Einwände für dieses Vorhaben einzuwenden haben. Der TuS Steißlingen strotzt derzeit nur so vor Selbstvertrauen. Der Grund dafür liegt auch am Datum 5. Mai 2019. Zwar war dies der Tag, an dem der TuS nach dem 27:36 in Plochingen endgültig aus der Oberliga absteigen musste, gleichzeitig war es aber auch der Tag der letzten Niederlage in einem Punktspiel für die Mannschaft von Trainer Jonathan Stich. In der letztjährigen Saison der Südbadenliga marschierten die Hegauer mit eindrucksvollen 39:1 Punkten durch die Spielrunde. Erst der coronabedingte Abbruch der Saison machte dem Treiben ein unfreiwilliges Ende. Diese Serie möchte der Gastgeber nach dem Saisonauftakt in Schmiden und dem dort erspielten Remis (27:27) nun auch gegen die Gäste aus Herrenberg nicht abreißen lassen.

Was den Aufsteiger so stark macht, ist vor allem sein hohes Spieltempo – sowohl in Abwehr als auch Angriff. So dürfte der auf der Steißlinger Internetseite verkündete Ausfall von Rückraumakteur Marvin Storz besonders wehtun, macht doch gerade Storz laut Fabian Gerstlauer im Angriff „den Ball extrem schnell“. In der Abwehr fallen ebenso die schnellen Beine auf, die jeden Spielfluss im Keim zu ersticken versuchen.

Es wird also auch auf einen kühlen Kopf ankommen. Apropos Kopf: Interessant wird sein, wie sich in den Gedanken der Spieler von H2Ku das eventuelle Mitwirken von Marvin Heinz auf Seiten der Gastgeber auswirken wird. Der Torhüter, der sich nach dem Wechsel seines Studienortes nach Konstanz aus Herrenberg verabschiedete und sich inzwischen den Steißlingern angeschlossen hat, ist am Samstag im Mindlestal erstmals spielberechtigt. Informationen, ob er aber auch tatsächlich zum Einsatz kommt, sind allerdings noch nicht nach außen gesickert. Für Spannung ist also schon im Vorfeld gesorgt.

Nach Traumstart folgt die Schockstarre

SG H2Ku unterliegt zum Saisonauftakt trotz hoher Führung am Ende dem HC Neuenbürg 2000

Mit einer vermeidbaren Niederlage starteten die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag in die neue Runde. Das 26:27 (15:7) gegen den HC Neuenbürg war umso bitterer, da das Team von Trainer Fabian Gerstlauer zwischenzeitlich mit neun Toren Vorsprung führte.

„Der Tag endet so, wie er begonnen hatte“, stellte Fabian Gerstlauer nach dem Spiel frustriert fest. Am Morgen des Spieltages noch hatte der Coach den Anruf von Urs Bonhage erhalten. Der Linkshänder meldete sich zum Auftaktspiel aufgrund einer Erkältung ab. Ein Schlag ins Kontor also schon vor dem Anpfiff, da durch die Verletzungen von Christian Rau, Janne Böhm und eben dem Ausfall von Bonhage mit Max Bröhl nur noch ein Akteur aus den etatmäßigen Halbpositionen im Rückraum zur Verfügung stand. Dass Bröhl den Schlusspfiff dann auch nicht mehr erleben sollte, war einer der Puzzlesteine, die letztlich zu einer mehr als unnötigen Niederlage führen sollte.

Enttäuschung nach Spielschluss bei Frederik Todt (li.) und Marvin Seeger

Doch zunächst rieben sich nicht wenige der 180 Zuschauer in der damit ausverkauften Markweghalle die Augen. Vom Anpfiff weg filetierten die Hausherren förmlich ihren Gegner aus dem badischen Randgebiet. Insbesondere im Rückraum lief der Ball in der Startviertelstunde unter der Führung eines glänzend aufgelegten Sandro Münch flüssig ohne jeden technischen Fehler. Der Zwischenstand von 7:1 war dabei nicht einmal zu hoch ausgefallen. Denn auch die Abwehr rührte zeitweise Beton an. So sehr sich der HC Neuenbürg um seinen Spielmacher Felix Kracht auch mühte, konstruktives brachte das Team erst einmal nicht auf die Platte.

Die folgende Auszeit von Gästecoach Erkan Öz zeigte zunächst wenig Wirkung. Zumindest konnte der SG- Express ein wenig gebremst werden. An den Kräfteverhältnissen änderte sich dadurch aber nichts. Als Yannik Schopp sieben Minuten vor der Pause für zwei Minuten auf die Bank musste und die SG H2Ku diese Unterzahlsituation trotzdem gewinnen konnte, war der HC Neuenbürg mit dem 12:5 kurz vor dem sportlichen Abgrund. Dies galt erst recht, als der überzeugende Marvin Seeger zum umjubelten 15:6 einnetzte. Den Gästen gelang nun gar nichts mehr, die Verunsicherung stand über allem. Das 15:7 zur Pause war dann schon eine vermeintliche Vorentscheidung.

Bester Torschütze mit neun Treffern – Sandro Münch

Gemeinhin sind Halbzeitpausen solcher Partien immer die Gelegenheit für jeden Trainer, an die Ehre seiner Spieler zu appellieren, das Spiel zumindest anständig zu beenden. Erkan Öz auf Neuenbürger Seite schien jedoch im Hinterkopf noch das Duell aus dem Vorjahr zu haben. Seinerzeit führte H2Ku mit sechs Toren und gab das Spiel in den letzten fünf Minuten mit einer Niederlage noch aus der Hand. Warum also diesmal nicht auch? Und so rappelte sich der starke Vorjahresaufsteiger noch einmal auf, um das scheinbar unmögliche zu schaffen. Bis zum 21:13 konnte der Gastgeber seinen Vorsprung halten, danach jedoch brach es über die SG H2Ku Herrenberg herein. Nach zwei Gegentoren zum 21:15 leistete sich Max Bröhl beim gegnerischen Konter ein folgenschweres wie unnötiges Foul und sah folgerichtig den roten Karton. „Uns war nun jegliche Alternative im Rückraum weggebrochen“, konstatierte Fabian Gerstlauer. Der Trainer schickte Neuzugang Frederik Todt auf die Spielmacherposition und beorderte Sandro Münch in den linken Rückraum. Und auch wenn Joshua Stöffler als Ersatz auf Halbrechts eine couragierte Leistung zeigte, brauchte auch er zunehmend Entlastungspausen. Die ständigen Rochaden verpufften aber nun fast vollkommen. Der HC Neuenbürg witterte Morgenluft und war beim 21:17 erstmals wieder in Sichtweite zum Gegner.

Auch dies trug natürlich nicht gerade zur Beruhigung im Spiel der Hausherren bei. Als nach dem 23:20 in der 50. Minute vier Minuten lang kein eigener Treffer gelang und der HCN ausgleichen konnte, deutete sich tatsächlich das gleiche Drama wie vor Jahresfrist an. Und so war fast schon logischerweise die erste Gästeführung kurz vor Schluss fällig, diesmal allerdings erst 15 Sekunden später als im Vorjahr. Das Spiel hätte jedoch auch noch gut und gerne für die SG H2Ku ausgehen können. Beim vermeintlich letzten Wurf der Gäste nahm Yannik Schopp den Abpraller nach Ansicht der Schiedsrichter im eigenen Kreis auf. Den Ballbesitz nutzte der HC Neuenbürg schließlich zum glücklichen 27:26 in der letzten Sekunde.

„Nun stehen wir unnötigerweise gleich vor dem ersten Auswärtsspiel in Steißlingen unter Druck. Dort sollten wir dann unbedingt punkten“, blickte nach Spielschluss Fabian Gerstlauer schon einmal in Richtung des kommenden Wochenendes.

„Gut, dass es endlich los geht“

Die SG H2Ku Herrenberg startet am Samstag (20 Uhr) gegen den HC Neuenbürg 2000 in eine lange Oberligasaison

Mehr als ein halbes Jahr lang mussten sich die Fans der SG H2Ku Herrenberg gedulden. Am Samstag nun öffnen sich die Türen der Markweghalle für das Punktspiel der Oberliga Baden-Württemberg gegen den HC Neuenbürg. Doch nicht alle interessierten Handballfreunde werden Einlass finden.

Das Hygienekonzept des Vereins greift – das kann man schon vor dem ersten Anpfiff sagen. Da die Bundesligafrauen der SG H2Ku schon zwei Heimspiele ausgetragen haben, gibt es genügend Erfahrungswerte, von denen jetzt auch die Veranstaltung der Männer-Oberliga profitiert. Auch wird man davon ausgehen können, dass die Markweghalle am Samstag ausverkauft sein wird. Das bedeutet in diesem Falle aber coronabedingt nur etwas weniger als 200 Zuschauer. Im Lager der Herrenberger freut man sich aber trotzdem auch über solche Zahlen. Immerhin schafft dies noch eine ordentliche Heimspielatmosphäre.

Coach Fabian Gerstlauer

Sportlich stehen die Spieler des Gäu-Clubs schon längst in den Startlöchern. „Gut, dass es endlich losgeht“, bringt es Fabian Gerstlauer auf den Punkt. Der Trainer hatte die schwierige Aufgabe, sein Team in der langen Vorbereitungsphase bei Laune zu halten und nebenbei auf den Punkt topfit ins Rennen zu schicken. Und der Auftakt der neuen Saison hat es in sich. Mit dem HC Neuenbürg hat die SG H2Ku laut Gerstlauer gleich ein „dickes Brett vor der Brust“. „Besonders die erste Sieben ist qualitativ schon beeindruckend. Der Rückraum um Marco Langjahr und Philipp Karasinski oder die Abwehrqualität eines Marius Angrick sind oberes Level in der Liga“, weiß der Coach um die Schwere der Aufgabe. Und dann haben die Gäste mit Mile Matijevic noch einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Der Torwart wechselte vom Drittligaaufsteiger SG Pforzheim/Eutingen nach Neuenbürg.

Gerade diese Position zwischen den Pfosten hatte zuletzt bei den Herrenbergern für etwas Kopfzerbrechen gesorgt. Nach dem studienbedingten Weggang von Marvin Heinz, der sich inzwischen dem TuS Steißlingen angeschlossen hat, war die Nummer eins intern neu ausgeschrieben. Durchgesetzt hat sich mit dem erst 21- jährigen Nicolas Rhotert die bisherige Nummer zwei. Dahinter streiten sich mit Georg Mohr und Sven Rinderknecht zwei Akteure um den Platz hinter Rhotert. Hier hat mit Rinderknecht der Neuzugang von der HSG Böblingen/Sindelfingen derzeit die Nase vorn.

Der Torhüter ist übrigens nur einer von drei Akteuren, die den Weg vom Württembergligisten nach Herrenberg fanden. Mit Urs Bonhage und Frederik Todt mussten die „BöSis“ zwei weitere Leistungsträger in Richtung Gäu ziehen lassen. Fabian Gerstlauer sieht es naturgemäß mit Freude. „Urs schließt im halbrechten Rückraum eine Lücke, die uns in der letzten Saison oft zum Improvisieren zwang“. Bonhage selbst ist in Herrenberg kein Unbekannter – zwei Drittligajahre von 2014 bis 2016 kann der Linkshänder bei der SG H2Ku vorweisen. Für Frederik Todt ist selbst die Oberliga noch Neuland. Trotzdem hat der Spielmacher in der Vorbereitung bewiesen, sich zu einer echten Alternative zu Sandro Münch zu entwickeln. Ein großes Plus könnte für die Herrenberger werden, dass auf allen doppelt besetzten Rückraumpositionen jeweils auch zwei unterschiedliche Spielertypen zur Verfügung stehen. „Ich habe nun auch mehr taktische Möglichkeiten, um auf das Spielgeschehen einwirken zu können“, so Fabian Gerstlauer.

Neuzugang Urs Bonhage

Das heißt allerdings nicht, dass sich Grundlegendes im Spiel des Oberligisten ändert. An der offensiv ausgerichteten 6:0- Abwehrvariante wird nicht gerüttelt. Als Alternative wird der Trainer wie bisher auf ein 5:1 umstellen. Mit Urs Bonhage und dem jungen Leander Lämmle gibt es zudem in der Defensive zwei neue Optionen für den Innenblock.

Im Offensivbereich soll durch die geänderte personelle Struktur auch an ein paar Stellschrauben gedreht werden. Allerdings wird der Trainer insgesamt noch einige Wochen warten müssen, bis die Räder optimal ineinander greifen. Zum Saisonstart muss Fabian Gerstlauer noch auf drei wichtige Spieler verzichten. Christian Rau, der noch einmal ein Comeback wagt, hat sich vor etwa zwei Wochen einen Achillessehnenanriss zugezogen. Dafür wird Joshua Stöffler gemeinsam mit Urs Bonhage den rechten Rückraum besetzen. Für den langzeitverletzten Kapitän Sascha Marquardt zeichnet sich unterdessen ein Ende seiner Leidenszeit ab. Die Schulterverletzung ist so weit abgeklungen, dass der Kreisläufer wieder mit der Mannschaft trainieren kann. Janne Böhm wird nach seiner Knieoperation ebenso demnächst wieder auf das Parkett zurückkehren können.

Aufgrund dieser Unwägbarkeiten gleicht eine Saisonprognose auch eher einem Blick in die berühmte Glaskugel. Der Verein gibt daher auch in Anbetracht von achtzehn Teams bei fünf oder sechs Absteigern als oberstes Ziel den Klassenerhalt aus. Alles darüber wird als Zugabe aber gerne angenommen.

SG- Pils wartet auf seine Fans

Die Idee wurde zur Crowdfunding-Aktion im Juli geboren. Nun, einige Wochen später, konnte das Vorhaben der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Es geht um das neue Bier der SG H2Ku Herrenberg, das im Rahmen einer Präsentation offiziell vorgestellt wurde. Auf dem Gelände von Getränke HOLZ in Herrenberg war der Geschäftsführer der Hochdorfer Kronenbrauerei, Eberhard Haizmann, persönlich zum Verkaufsstart anwesend.

Beim SG- Bier handelt es sich um das bewährte Hochdorfer Pils mit einem speziell von Jannik Bökle gestalteten Etikett. Alle Käufer, die sich beim Crowdfunding der SG H2Ku Herrenberg einen oder mehrere Kästen gesichert haben, können die Spezialität bei Getränke HOLZ ab sofort abholen. Aber auch alle anderen Interessenten dürfen sich das SG-Bier sichern. Vorerst wurden in der Hochdorfer Brauerei etwa 160 Kästen produziert. Aber, so heißt es aus Hochdorf, bei Bedarf kann noch einmal nachgelegt werden.

Herbert Bökle verwies anlässlich der Präsentation darauf, dass gerade Projekte wie dieses die gute und fruchtbare Zusammenarbeit von Verein, Sponsoren und Förderer belegen. „Wir sehen uns mit all unseren Partnern als ein großes Team“, machte Bökle klar, dass es nur im gemeinsamen Handeln Spitzenhandball in Herrenberg geben könne.

Das Bier wird übrigens ausschließlich beim Getränkehandel von Peter Holz in Herrenberg sowie bei den Heimspielen der SG H2Ku Herrenberg zu erwerben sein. Neben Geschäftsführer Eberhard Haizmann (2.v.li.) stellten sich Herbert Bökle (Vorstandsmitglied SG H2Ku), Jan Rhotert (Vorstandsprecher SG H2Ku), Jannik Bökle (Gestalter SG- Etikett), Alexander Zürn Crowdfunding-Initiator und Rechtsaußen SG H2Ku) und Peter Holz (Geschäftsführer Getrnke HOLZ) zum Pressetermin (v.li.).

Pressemitteilung der SG H2Ku Herrenberg

Im Folgenden haben wir für Sie alles Notwendige für den Besuch und den Eintritt in die Markweghalle zu den Punktspielen der SG H2Ku Herrenberg zusammengefasst.

Das Coronavirus hat eine ganze Gesellschaft infiziert. Die momentan in allen Lebensbereichen geltenden Einschränkungen betreffen natürlich auch den Sport – und damit auch unsere SG H2Ku Herrenberg. Wir müssen allerdings nicht nur, sondern wir wollen auch verantwortungsvoll mit den Corona-Vorschriften umgehen. Gleichzeitig tun wir alles dafür, damit unsere Mannschaften vor Zuschauern spielen können und die Fans auf das Handball-Erlebnis in der Markweghalle nicht komplett verzichten müssen.

Das Problem dabei: Wir können laut Verordnung nur maximal rund 200 Zuschauer ausschließlich auf Sitzplätzen zu unseren Heimspielen zulassen. Das sind lediglich ungefähr ein Drittel der Fans, die vor der Corona-Pandemie die Spiele der Frauen 1 und Männer 1 besucht haben. Zudem sind die Laufwege in der Halle eingeschränkt und wir müssen die Kontaktdaten aller Besucher erfassen. Auch bei der Bewirtung werden wir zunächst Einschränkungen haben. Um diesen erhöhten Aufwand für deutlich weniger Zuschauer leisten zu können, nutzen wir die digitalen Möglichkeiten dort, wo sie uns sinnvoll und zielführend erscheinen. Uns ist bewusst, dass diese Umstellung von allen Beteiligten eine Bereitschaft zur Veränderung verlangt. Aber es sind Veränderungen, die zum jetzigen Zeitpunkt alternativlos sind, weil wir sonst nicht in der Lage wären, den Spielbetrieb fortzusetzen.

Deshalb bitten wir Euch, folgende Punkte zu beachten:

Eintrittskarten für alle Spiele der ersten und zweiten Mannschaften müssen in der Saison 20/21 im Online-Vorverkauf erworben werden. Vorerst wird es keine Tickets an der Abendkasse zu kaufen geben. Der Vorverkauf startet immer montags um 8 Uhr für das darauffolgende Spiel-Wochenende.

Wir bitten alle Interessierten, in möglichst großen Gruppen von bis zu 20 Personen zu buchen. Je mehr Gruppenbuchungen wir haben, umso mehr Fans können wir die Möglichkeit bieten, ein Spiel zu besuchen.

Für die Spiele der ersten Mannschaften haben wir uns vorgenommen, möglichst allen Zuschauern dieselben fairen Chancen auf einen Sitzplatz in der Markweghalle zu geben. Gleichermaßen müssen wir allerdings einen Zuschauer-Mix erreichen, um den Spielbetrieb mindestens kostendeckend zu halten. Daher werden wir versuchen, für bestimmte Gruppen ein Kontingent an Karten zu reservieren.

Wir denken dabei insbesondere an:

  • unsere Fans, die uns mit ihren Dauerkartenkäufen seit vielen Jahren unterstützen.
  • unsere Sponsoren, ohne deren Unterstützung die SG nicht existieren kann.
  • unsere interessierten Zuschauer*innen, die (un)regelmäßig, ohne Dauerkarte zu einzelnen Spielen kommen.
  • unsere eigenen jugendlichen Spieler*innen, denen wir weiterhin kostenlosen Eintritt zu allen SG-Spielen ermöglichen wollen.
  • unsere SG-Spieler*innen, die gerne bei den ersten Mannschaften zuschauen wollen.
  • unsere vielen ehrenamtliche Helfer*innen, ohne deren unermüdlichen Einsatz die SG nicht existieren könnte.

Und so könnt Ihr einen Zuschauer-Sitzplatz für ein Spiel der ersten Mannschaften erwerben:

Jeweils montags um 8 Uhr öffnet der Online-Vorverkauf für das Spiel/die Spiele des nächsten Wochenendes. Der Link zu unserem Vorverkaufsportal ist über die SG H2Ku-Homepage zu erreichen. Ab diesem Zeitpunkt kann jeder Interessierte Sitzplatz-Tickets erwerben, bis die Kontingente erschöpft ist. Also heißt es: schnell sein. Die Ticketpreise für die Saison 2020/21 sind unten aufgeführt.

Allen bisherigen Dauerkartenbesitzern und neuen Interessenten wollen wir die Möglichkeit geben, eine garantierte Eintrittskarte mit festem Sitzplatz zu reservieren. Hierzu führen wir die personalisierte SG-Saisonkarte 20/21 ein. Mit dem Kauf dieser SG-Saisonkarte für 60 Euro (Frauen 1) bzw. 70 Euro (Männer 1/jeweils Vollzahler) wird das Vorkaufsrecht auf einen mit dieser Karte fest verbundenen Sitzplatz erworben. Der große Vorteil: Jeder Besitzer einer SG-Saisonkarte kann während der Vorverkaufszeit von Montag bis Donnerstag (18 Uhr) ganz entspannt das Ticket für den der SG-Saisonkarte zugewiesenen Sitzplatz kaufen. Diese SG-Saisonkarte ist übertragbar – und einen kleinen Preisvorteil gibt es zudem noch. Wird das Einzelspiel-Ticket (das noch sechs Euro kostet) bis Donnerstag um 18 Uhr nicht beansprucht, geht es in den freien Last-Minute-Verkauf.

Aber auch für die SG-Saisonkarte gilt: Es gibt nur ein limitiertes Kontingent. Die Registrierung für diese SG- Saisonkarte ist ab sofort unter der Mail-Adresse ticket@sgh2ku.de unter Angabe von Name, Vorname, Mail- Adresse (oder Telefonnummer), Frauen- oder Männer-Saisonkarte, Vollzahler oder ermäßigt (Art der Ermäßigung) oder auch per Telefon unter 0160-97211067 möglich.

Und eine große Bitte hätten wir auch noch: Schließt Euch auch beim Kauf von SG-Saisonkarten und der damit verbundenen Sitzplatz-Reservierungen in möglichst großen Gruppen von bis zu 20 Personen zusammen. Denn auch hier gilt natürlich: Je mehr Gruppenreservierungen wir haben, umso mehr Fans bekommen letztlich die Möglichkeit, ein Spiel zu besuchen und unsere Teams zu unterstützen.

So könnt Ihr einen Zuschauer-Sitzplatz für ein Spiel der zweiten Mannschaften erwerben:

Bei den Spielen der zweiten Mannschaften sollte aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre die Kapazität von 200 Sitzplätzen ausreichend sein. Daher werden wir die Plätze nicht kontingentieren. Dennoch bitten wir auch hier um die Buchung in möglichst großen Gruppen.

Aber auch für Frauen 2 und Männer 2 gilt: Der Kauf des Tickets muss online im Vorverkauf erfolgen. Ein Kauf an der Abendkasse wird nicht möglich sein.

Nun geben wir Euch natürlich noch einen Überblick über die Eintrittspreise für die nächste Saison.

Eintrittspreise Einzelkarten:

2. Bundesliga Frauen

Einzeleintritt                          12€

Ermäßigt                                10€

Jugendliche                            5€

Baden-Württemberg-Oberliga Männer

Einzeleintritt                          11€

Ermäßigt                                9€

Jugendliche                            5€

SG-Saisonkarte für Spiele der 2.Bundesliga Frauen (13 Heimspiele)

SG-Saisonkarte Vollzahler     60€

SG-Saisonkarte Ermäßigt      40€

Sitzplatzreservierung pro Spiel        6€

SG-Saisonkarte für Spiele BWOL-Männer (17 Heimspiele)

SG-Saisonkarte Vollzahler     70€

SG-Saisonkarte Ermäßigt      40€

Sitzplatzreservierung pro Spiel        6€

Württembergliga Frauen & Landesliga Männer

Einzeleintritt                          6€

Ermäßigt                                4€

Jugendliche                            3€

Ermäßigt sind: Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Zivis, Rentner, Auszubildende mit entsprechendem Nachweis

Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr haben immer freien Eintritt, benötigen aber auch eine Online- Sitzplatzreservierung!

SG-Jugendliche bekommen eine SG-Handballschule-Saisonkarte. Für den Besuch eines Spiels müsst Ihr Euch aber ebenfalls online einen (kostenlosen) Sitzplatz reservieren. Und Achtung: Auch hier gibt es nur ein limitiertes Kontingent an Plätzen.

Alle aktiven SG-Spieler*innen und SG-Trainer*innen wie auch unserer treuen ehrenamtlichen Helfer bekommen in der Saison 20/21 eine SG-Team-Saisonkarte. In Verbindung mit dieser SG-Team-Saisonkarte könnt ihr für die Spiele der Frauen 1 und Männer 1 ein Sitzplatz-Ticket aus Eurem Kontingent zum Einheitspreis von 5€ online erwerben. Achtung: Auch dieses Kontingent ist limitiert – wer zuerst bucht, wird zuerst bedient. Für die Spiele von Frauen 2 und Männer 2 kostet ein Ticket 3€.

SG-Sponsoren bekommen eine SG-Sponsoren-Saisonkarte. Allerdings müssen auch unsere Sponsoren vor dem Besuch eines Spiels online einen Sitzplatz reservieren. Dieser ist kostenlos. Wir werden ein Kontingent an Sitzplätzen für Sponsoren blocken.

So könnt Ihr die Jugendspiele und die Spiele der dritten und vierten SG-Mannschaften sehen:

Die Registrierung der Zuschauer für eintrittsfreie Spiele wird über ein Onlineformular erfolgen, das rechtzeitig vor dem eigentlichen Spieltag ausgefüllt werden kann. Der Link zur Registrierungsseite wird ebenfalls in Kürze bekannt gegeben. Alternativ ist eine manuelle Registrierung in der Halle möglich.

Zum Schluss haben wir noch eine riesengroße, für uns allerdings auch existentiell wichtige Bitte an alle Unterstützer, Sponsoren, Fans, sportlich und ehrenamtlich Engagierten: Wir hoffen als SG H2Ku Herrenberg auf euer Verständnis für diese Regelungen, die in Corona-Zeiten alternativlos sind. Wir haben versucht, für alle eine möglichst faire Lösung zu finden. Und nun freuen wir uns darauf, dass Ihr trotz dieser Einschränkungen, für die niemand etwas kann, unseren Mannschaften weiterhin treu verbunden bleibt und sie auch weiterhin so großartig unterstützt wie in der Vergangenheit. Vielen Dank dafür!